Konzert mit den Kowalew Don Kosaken in der Marienkirche Gersdorf
Im Rahmen ihrer Europatournee „Ich bete an die Macht der Liebe“ gastieren die Maxim Kowalew Don Kosaken in der Marienkirche Gersdorf. Am Freitag, 06. Mai, 19.00 Uhr, wird der Chor russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Balladen und Volksweisen aus seiner russischen Heimat zu Gehör bringen. Die Kowalew Don Kosaken knüpfen an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre an. In ihrem Gesang kommt die Tiefe der russischen Seele zum Klingen. Im geistlichen Programmteil zieht sich die Grundhaltung Singend zu beten und betend zu singen wie ein Roter Faden durch das Programm. Darüber hinaus darf man sich auf bekannte Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“ und „Marusja“ freuen.
Karten können in Gersdorf bei Bücherprofi Nießlein Hauptstraße 200, in Oberlungwitz bei Papiershop Klinke Hofer Straße 211a, in Lugau bei Bücherprofi im Palettipark Chemnitzer Str.1, in Oelsnitz im Reisebüro Bücher und Reisen Bahnhofstr. 20, in Lichtenstein bei Papierprofi Vertriebs GmbH Einkaufszentrum am Stadion Rudolf-Breitscheid-Str. 15d und in Hohenstein-Ernstthal in der Stadtinformation am Altmarkt 41 zum Vorverkaufspreis von 14,- € (Schüler/Studenten 9,- €) erworben werden. An der Abendkasse erhalten Sie Karten zu 16€ (Schüler/Studenten 11€) Abendkasse). Kinder bis zum 8. Lebensjahr haben freien Eintritt. Einlass ab 18.00 Uhr.
Veranstalter: Konzertbüro Engels GmbH Köln und die St.-Martins-Kirchgemeinde Oberlungwitz
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg. Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde.
So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.
Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.
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