Trio l´aria beim Podium junger Künstler in Waldenburg
"Die Liebe saß als Nachtigall im Rosenbusch" - mit diesem klangvollen Titel kündigt das Trio l´aria ein vielseitiges Konzert in der Schlosskapelle Waldenburg an. Solisten sind Marie Luise Werneburg (Gesang), Karin Günther (Flöte) und Frank Schreiber (Orgel) mit mehreren Orgelimprovisationen.
Drei junge Musiker verwandeln Wind in Musik: L`Aria – italienisch für Luft, Wind und Arie – fasst zusammen, was die intime Besetzung des Trios verbindet: Die Töne aller drei Klangkörper können nur durch Luftstrom zum Leben erweckt werden. Mit dem großen Atem von Stimme, Flöte und Orgel werden Freude, Schmerz, Glück und Liebe in Arien und Liedern ausgedrückt.
Die Interpreten – Marie Luise Werneburg / Sopran, Karin Günther / Flöte und Frank Schreiber / Orgel – fanden sich im Frühjahr 2008 zu einem musikalischen Trio zusammen. Sie teilen ihre Begeisterung für die Musik der Barockzeit und der Moderne. Die Verknüpfung von Werken der beiden Epochen lässt Altes mit neuem Esprit beseelen und schafft
vielfältige Dimensionen für das Musizieren des Trios.
Die Musiker haben in Bremen und Berlin studiert, sind jedoch alle drei in Sachsen beheimatet.
Die Sopranistin Marie Luise Werneburg wurde in Dresden geboren und erhielt dort frühzeitig Klavier- und Geigenunterricht. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Kirchenmusik in Dresden, 2006 nahm sie
ihr künstlerisches Gesangsstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Susanne Schlegel und Clemens Löschmann auf. Seit 2008 singt die junge Sopranistin als Aushilfe im RIASKammerchor.
Weiterhin tritt sie als Solistin mit Ensembles wie Lautten Compagney Berlin, Dresdner Kammerchor, „Cappella Sagittariana“, „Cantus
und Capella Thuringia“, Innsbruck Festival Chorus und dem Telemannischen Collegium Michaelstein auf. Als Oratoriensolistin musiziert sie zudem mit Chören und Orchestern vor allem in
Norddeutschland, Berlin und Sachsen. Im Juni 2010 gab Marie Luise Werneburg ihr Debüt bei den Händel-Festspielen in Halle im Tanzoratorium „Maria XXX“ von Heike Hennig (Choreographie) und
der Lautten Compagney Berlin. Die junge Sopranistin wird in ihrem Studium vom Evangelischen Studienwerk Villigst e. V. gefördert.
Karin Günther, geboren in Annaberg-Buchholz, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in Querflöte, Klavier und Musiktheorie an der Musikschule Erzgebirgskreis. Nach dem Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau und einer vertieft musikalischen Ausbildung am Robert-Schumann-Konservatorium begann sie das Lehramtstudium in den Fächern Musik und Mathematik an der Universität Potsdam. Im Anschluss an das Erste Staatsexamen, welches sie 2006 erfolgreich absolvierte, entschied sich Karin Günther für ein Aufbaustudium im
Fach Querflöte an der Hochschule für Künste Bremen. Im Februar 2010 schloss sie ihr Studium bei Bettina Wild mit großem Erfolg ab. Weitere Impulse erhielt die Flötistin im Unterricht und auf Meisterkursen u.a. bei Prof. Annette von Stackelberg, Rudolf Döbler, Klaus Holsten und Prof. Harrie Starreveld. Neben dem Referendariat und instrumentalpädagogischer Tätigkeit widmet sich Karin Günther mit
Leidenschaft der Kammermusik und konzertiert in verschiedenen Besetzungen.
Frank Schreiber, 1981 in Annaberg- Buchholz geboren, erhielt seine
musikalische Ausbildung an der Musikschule seiner Geburtsstadt sowie an der sächsischen Spezialschule für Musik in Dresden im Fach Klavier.
Daran schloss sich ein Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden und der Universität der Künste Berlin an, das er 2010 mit dem Master of Music abschloss. Er besuchte die Orgelklassen von KMD Hansjürgen Scholze, Prof. Martin Strohäcker und
Prof. Paolo Crivellaro, sowie die Improvisationsklassen von Christian
Müller und Prof. Wolfgang Seifen. Daneben bildete er sich in Meisterkursen u. a. bei Hans-Ola Ericcson, Pieter van
Dijk und Jürgen Essl fort. Engagements u. a. mit dem Dresdner Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann und dem Dresdner Motettenchor unter Matthias Jung sowie regelmäßige solistische und
kammermusikalische Tätigkeit zeichnen ihn als Organisten und Continuospieler aus. Seit Juli 2008 arbeitet er als Kirchenmusiker in Berlin/Mariendorf und seit der Spielzeit 2009/2010 als Korrepetitor an der Staatsoper unter den Linden Berlin.
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