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Magazin für Klassik in Leipzig

Oper Leipzig

Ein Haus mit Tradition: Die Oper Leipzig ist eines der ältesten Musiktheater Europas, 1693 hebt sich das erste Mal der Vorhang im damaligen barocken Opernhaus am Brühl. In über drei Jahrhunderten schreiben Weltgrößen wie Georg Philipp Telemann oder E.T.A. Hoffmann als Kapellmeister Operngeschichte.

Die Uraufführung von Albert Lortzings Meisterwerken "Hans Sachs", "Der Wildschütz" und "Zar und Zimmermann" sowie Heinrich Marschners "Der Vampir" finden in der Oper Leipzig statt, in den 20er Jahren die Weltpremiere von Ernst Kreneks "Jonny spielt auf" und Kurt Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny".

Im 1868 eröffneten Neuen Theater am heutigen Augustusplatz dirigieren u.a. Arthur Nikisch und Gustav Mahler. Seit 1840 spielt das Gewandhausorchester zu allen Aufführungen in der Oper Leipzig. Während des Zweiten Weltkriegs wird das Musiktheater komplett zerstört. An gleicher Stelle wird das heutige Neue Leipziger Opernhaus mit 1426 Plätzen errichtet und 1960 mit Wagners "Meistersingern" in der Regie von Joachim Herz eröffnet. In den folgenden Jahren prägen bedeutsame Wagner-Aufführungen und die Wiederbelebung vernachlässigter Werke den Spielplan; das Haus gewinnt internationale Aufmerksamkeit. Nach der Wende übernimmt 1990 Udo Zimmermann die Intendanz.

Mit der Spielzeit 2000/2001 wird Henri Maier neuer Intendant der Oper Leipzig.  Der ehemalige Intendant der Opéra de Montpellier wird die Oper Leipzig in einer zweiten Amtszeit bis 2011 leiten. Unter der Intendanz des Franzosen wächst die Zahl der Besucher stetig, die Abonnentenzahlen steigen von 5000 auf über 9000. Schwerpunkt Maiers ist neben der Pflege des Repertoires und eines jungen Sängerensembles, der Belcanto. 2003 begann mit Vincenzo Bellinis "La Sonnambula" ein Belcanto-Zyklus, fortgesetzt wurde er mit dessen "I Capuleti e i Montecchi".

Eine besondere Stellung im Spielplan nimmt außerdem die Barockoper ein. In einer Koproduktion mit dem Bachfest und dem Ensemble "Les Talens Lyriques" unter Christophe Rousset wurde 2002 erstmals auf historischen Instrumenten Alessandro Melanis "L’ empio punito" aufgeführt.


Riccardo Chailly wird ab 2005/2006 Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, zugleich übernimmt er auch das Amt des Gewandhauskapellmeisters. Damit sind erstmals seit 30 Jahren wieder beide Positionen in einer Person vereint. Der derzeitige Chefdirigent des Concertgebouw Orchester Amsterdam beginnt seine Opernarbeit mit Verdis "Maskenball".

Zur Oper Leipzig gehört außerdem die Musikalische Komödie im Leipziger Stadtteil Lindenau, neben der Staatsoperette Dresden Deutschlands einziges Operettenhaus, sowie das Leipziger Ballett. Unter Uwe Scholz als Ballettdirektor und Chefchoreograph wurden die 45 Tänzer zu einer der ersten Compagnien des Landes. Insgesamt beschäftigt der städtische Musiktheaterbetrieb derzeit 711 Mitarbeiter und verfügt über eigene Werkstätten, die auch für alle anderen Leipziger Theater, wie Schauspiel, Neue Szene und Theater der Jungen Welt produzieren.

Vorverkauf für alle Spielstätten
Tageskasse im Opernhaus
Augustusplatz 12
Montag – Freitag: 10.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 16.00 Uhr

Ticketreservierung per Telefon:
Tel.: 0341 - 1261 - 261
Montag – Freitag: 08.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 16.00 Uhr

Tageskasse im Haus Dreilinden
Dreilindenstraße 30
Dienstag - Freitag 16.00 - 19.00 Uhr
Tel.: 0341 - 1261 - 115

Schriftliche Bestellungen
Kartenwünsche können für die gesamte Spielzeit schriftlich bei der Oper Leipzig eingereicht werden. Die Bearbeitung erfolgt mit Beginn des offiziellen Freiverkaufs ab 01. August 2005.

Ihre Kartenwünsche richten Sie bitte an:
Oper Leipzig, Besucherservice
Postfach 10 03 46
04003 Leipzig
Telefax: (0341) 12 61 - 300
Strasse: Augustusplatz 12   Telefon:
PLZ, Ort: 04107 Leipzig   Telefax:
Homepage: http://www.oper-leipzig.de
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