Schloss Börln
Die Krone von Sachsens mit 1.200 ha zweitgrößtem Rittergut (erstmalig erwähnt 926), das Schloss, ist auf den Resten einer Wasserburg entstanden und um 1620 im Spät-Barock-Stil als kurfürstliches Jagdschloss gebaut und 1880 modernisiert worden. Zum Schlossgelände gehören ein Wallgraben, die Remise, die Brunnen-, Gärtner-, Inspektor- und Kutscherhäuser und die Orangerie. Ein Gutshaus, eine ehem. Schäferei und eine alte Fachwerk-Wassermühle sind im Fremdbesitz. Ein alter Gewölberaum mit Heilquelle wird bald Pilgerkapelle auf dem St. Jakobs-Pilgerweg nach Spanien. Graf von Moltke war hier Gast – das Schloss ist bis 1945 als Sommerschloss genutzt worden bis Julius Graf von Zech-Burkersroda, Gesandter nach den Haag i.R, und Gräfin Isa, eine Tochter von Reichskanzler Theodor von Bethmann Hollweg, enteignet wurden. Das Schloss und 20.000 m² vom ehemaligen „Englischen Garten" werden restauriert. In und am Schloss Börln werden Musikkonzerte, Kunstaustellungen und Kulturveranstaltungen angeboten.
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