Die Thomaskirche Leipzig ist eng mit dem Namen Johann Sebastian Bach und dem Thomanerchor verbunden, dessen Hauptwirkungsstätte sie ist.
Die heutige Thomaskirche Leipzig steht auf den Grundmauern des 1212 von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner-Chorherrenstifts. Im Jahre 1355 wurde der romanische Chorraum gotisch umgestaltet. 1482 wurde das romanische Schiff abgerissen und dafür die bis heute erhaltene spätgotische Hallenkirche errichtet.
Von 1884-89 wurde die Kirche renoviert, die Ausstattung aus der Barockzeit entfernt und die Kirche in neugotischen Stil wieder hergestellt. In dieser Zeit erhielt die Kirche auch das aufgesetzte Hauptportal an der Westfront.
Schreberstr. 5, 04109 Leipzig, Tel. 9832822
Die im Stil der Neorenaissance von 1896-1899 erbaute Kirche wird von der Evangelisch-reformierten Gemeinde genutzt, welche seit dem Jahr 1700 eine eigene Kirchengemeinde bildet, die aus Glaubensflüchtlingen aus Frankreich und anderen Gebieten besteht. Der Bau gilt als erstes Beispiel für einen einheitlichen Bau von Kirche und Gemeindezentrum.
Die Dorfkirche Lindenthal wurde 1720 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus erbaut. Der flachgedeckte Rechteckbau mit eingezogenen Westturm entstand dabei im barocken Stil. Der Innenraum ist geprägt von dreiseitigen Emporen und beherbergt die wertvolle spätbarocke Orgel aus dem Jahre 1792 von Johann Christian Friedrich Flemming.
Seitenstr. 10, 04457 Baalsdorf, Tel. 6515762, Fax 6523832 Die Kirche Baalsdorf wurde wohl um 1200 erbaut, aus Feldsteinen verschiedener Dimensionen, Ziegelsteinen, Lehm und Mörtel. Konzipiert wurde sie als Chorturmkirche, dass heißt, der Turm erhebt sich über dem Altarraum. Westseitig schließt sich das Kirchenschiff an, ostwärts die halbrunde Apsis.
Die Kirchgemeinde Böhlitz-Ehrenberg besaß nie eine eigene Kirche. Erst 1926 erhielt die Gemeinde ein Kirchgemeindhaus mit einem großen Saal für die Veranstaltungen und Gottesdienste.
Die Kirche Dölzig ist im spätgotischen Stil erbaut als stattliche Stiftskirche mit dreiseitig geschlossenem Chor.
Die Kirche Gundorf wurde bereits im 12. Jahrhundert erbaut, als romanische Anlage mit breitem Westturm, gleich breitem Schiff und einem eingezogenem Chor und halbkreiförmiger Apsis.
Die Kirche Liebertwolkwitz wurde auf den Grundmauern einer romanischen Dorfkirche nach dem Brand von 1575 errichtet.
Die Kirche Hohen-Thekla wurde im 12. Jahrhundert als romanische Burgkirche errichtet. Ihre zum Teil 2m dicken Mauern bestehen aus Feldsteinen.
Kirchweg, 04319 Leipzig Die Kirche Engelsdorf ist auf den Eisheiligen St. Pankratius geweiht, womit erwiesen ist, dass sie ursprünglich katholisch war. Erst unter Pfarrer Jakob Örtel, der von 1530 an in Engelsdorf amtierte, ist die Reformation eingeführt worden.
Lange Straße 17, 04451 Panitzsch, Tel. (034291) 86547
Die Kirchgemeinde Panitzsch feierte 2005 das 300-jährige Jubiläum ihrer Kirche als Barockkirche. Die Kirche selbst ist erheblich älter. Bereits um 1150-1200 kann man einen steinernen romanischen Bau mit Haupt- und Nebenaltar, Triumphbogen und Apsis vermuten, der über das Mittelalter und die Renaissance bis 1705 den Gläubigen als Anbetungsort für Gott gedient hat.
Die Kirche Rückmarsdorf wurde im 12. Jahrhundert als romanische Chorturmkirche erbaut. Um 1715 wurde die Kirche umgebaut und im Innenraum mit Kanzelaltar und dreiseitig umlaufenden Emporen neu ausgestattet.
Grundstraße 18, 04349 Leipzig, Tel. (034298)68785, Fax (034298)69629
Hauptstraße, 04442 Zwenkau, OT Großdalzig
Dorfstr. 12, 04463 Großpösna
Die Kirche Hohenheida ist eine romanische Westturmkirche, die auf dem Dorfanger leicht erhöht oberhalb des Dorfteiches steht.
An der Stelle der heutigen Kirche Sommerfeld stand ursprünglich eine romanische Chorturmkirche. Diese wurde 1859 abgerissen und durch einen relativ schmucklosen neugotischen Kirchebau ersetzt.
Auf den Mauern eines Vorgängerbaus wurde von 1518-1525 eine einschiffige spätgotische Hallenkirche errichtet. 1871 wurde die St. Laurentiuskirche einer Restaurierung im neugotischen Stip unterzogen. 1900 erhielt die Kirche dann ihr heutiges Erscheinungsbild.
Die Kirche Podelwitz wurde als romanische Westturmkirche ursprünglich erbaut und Ende des 15. Jahrhunderts umfassend umgebaut. Dominierend ist der sehr steile Turm, der die flache Landschaft im Norden Leipzigs prägt.
Die Hainkirche Lützschena wurde auf mehreren großen Findlichen im Jahr 1321 errichtet und geweiht.
Die Geschichte der Kirche St. Moritz Taucha geht auf das Jahr 1220 zurück. Zwischen 1220 und 1250 entstand in der Nähe des Marktes eine erste steinerne Stadtkirche. Geweiht war sie dem Heiligen Mauricius.
Die Kirche Hirschfeld wurde im romanischen Stil erbaut und diente Jahrhunderte lang als Schutzraum.
Huttenstraße 14, 04249 Leipzig Die Apostelkirche steht im Leipziger Stadtteil Großzschocher. Eine erste Erwähnung ist datiert aus dem Jahre 1217, romanische Bauteile finden sich in den Bögen unter dem Turm.
Die Bethanienkirche wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erbaut und am 29. Januar 1933 eingeweiht.
Die Christuskirche Eutritzsch wurde wahrscheinlich als romanische Westturmkirch im 13. Jahrhundert erbaut.
Die Gethsemanekirche Lößnig wurde 1877 als Neubau im neoromanischen Stil anstelle einer Kirche aus vorreformatorischer Zeit erbaut. Besonders an dem Bau ist der nach Osten verlegte Eingang und der nach Westen verlegte Chorraum mit halbkreisförmiger Apsis.
Nach Plänen von Johannes Otzem wurde die Heilandskirche Plagwitz in den Jahren 1886-1888 als Saalkirche mit einer Bachsteinfassade erbaut. Der Turm hat eine Höhe von 86 Metern.
Die Heilig-Kreuz-Kirche Schönefeld wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen von Paul Lange erbaut. Verziert mit roten Verblendziegeln bietet sie 900 Besuchern Platz.
Die Hoffnungskirche Knauthain wurde an der Stelle erbaut, an der seit 1125 das erste Gotteshaus in Knauthain stand. An dieses romanische Bauwerk errinnert der Eingang an der Nordseite mit einem Drudenfuß. Die neue Hoffnungskirche Knauthain wurde am 9. November 1846 geweiht.
Die Kirche Lausen wurde als spätromanische Westturmkirche errichtet. Laut einer Inschrift an der Nordseite des Turmes wurde die Kirche 1514 umgebaut. Weitere Umbauten erfolgten 1833.
Die Kirche Wiederitzsch wurde im 12. Jahrhundert als romanische Chorturmkirche erbaut. Die um 1300 gegossene Heinrichsglocke zählt zu den ältesten Glocken in Sachsen.
Am 10. August 1397 wurde die Laurentius-Kirche dem Hl. Laurentius geweiht. Aus dieser Zeit stammt wohl auch der Chorturm, der älteste Teil der Kirche.
Die Marienkirche Stötteritz steht an Stelle der ehemaligen Dorfkirche und wurde in den Jahren 1702/03 errichtet. Der Kirchenbau wurde mehrfach umgebaut und erneuert.
Die Nathanaelkirche Lindenau, deren Vorgängerbau wegen Baufälligkeit 1878 abgerissen wurde, steht unweit vom Lindenauer Markt. Die Kirche wurde 1881/84 erbaut in neugotischem Stil.
Erbaut 1900 als Nachfolge für die alte Connewitzer Dorfkirche gehört die Paul-Gerhardt-Kirche zu Leipzigs großen Vorstadtkirchen. Stilistisch ist die Kirche eine Mischung aus Jugendstil und Renaissance.
Mit dem Bau der Pauluskirche Grünau wurde nach einem Entwurf von Rainer Ilg im Jahre 1981 begonnen. 1983 konnte sie dann geweiht werden.
Die katholische St. Bonifatiuskirche wurde in den Jahren 1929/30 als Rundbau erbaut und war als Gedächtniskirche für die im ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen des Katholischen Kaufmannvereins bestimmt.
Die Versöhnungsgemeinde wurde 1913 in Gohlis gegründet. Eine eigene Kirche erhielt die Gemeinde jedoch erst 1932. Der Neubau, der nach einem Wettbewerbsentwurf des Architekten Hand-Heinrich Grotjahn entstand, konnte am 6. März 1932 geweiht werden.
Die Taborkirche Kleinzschocher wurde 1902/04 nach Plänen der Leipziger Baumeister Arwed Roßbach und Richard Lucht entworfen und als zweitürmige Kirche im Stile einer neoromanischen dreischiffigen Basilika erbaut. Die Front des Turmes wird bestimmt von drei prachtvollen Portalen.
Die katholische St. Georgskirche wurde 1923 als eine gewölbte Basilika mit querschiffartigen Erweiterungen errichtet. Sie ist den im ersten Weltkrieg gefallenen Akademikern gewidmet.
Die Kirche und das Dorf Schönefeld werden erstmals 1298 urkundlich erwähnt. Während der Völkerschlacht Leipzig 1813 werden die Kirche und das Dorf vollständig zerstört.
Eine erste Kirche wird urkundlich im Jahre 1346 erwähnt. 1861-62 bekam die Kirche eine neue Innenausstattung im neugotischen Stil. Dazu gehörten auch Kanzel und Taufstein. Die Orgel, die sich noch heute in der Kirche befindet, wurde vom Dresdener Hoforgelbauer Jehmlich 1886 eingebaut. Sie war sein 50. Bauwerk.
Wir sind ein gemischter Chor, der sich die Pflege des mehrstimmigen Chorgesangs zum Ziel gesetzt hat. Alle weiteren Informationen zu unserem Verein entnehmen Sie bitte unserer Homepage.
Der Verein ist Träger des sozio-kulturellen Zentrums "Villa Musenkuss" in Schkeuditz. Schwerpunkt unserer Arbeit sind regelmäßige musische Freizeitangebote (Musik - Theater - Kreativ - Lehmsteinofen), sowie die Organisation von Veranstaltungen und Konzerten. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Internetseite (WWW.villa-musenkuss.de).